Einundzwanzig Tage
Eine kurze Mail am Abend, drei Wochen lang, zu der einen Frage: Wie bleibt Nähe möglich, ohne dass jemand darin verschwindet?

Es gibt einen Satz, der in vielen Leben mitläuft, ohne je ausgesprochen zu werden: Lieber gebe ich nach, als dass es zwischen uns eng wird. Er klingt großzügig und oft ist er es auch. Zugleich ist er der Anfang von fast allem, was später schwer wird.
Diese einundzwanzig Tage gehen einer einzigen Frage nach, an sechs Bewegungen entlang, die in jeder Beziehung vorkommen: Bemerken, Bei sich bleiben, Sich zeigen, Begegnen, Den Griff lockern, Verbunden leben. Jede bekommt drei Tage. Am ersten steht ein Gedanke, am zweiten eine kleine Übung, am dritten dieselbe Bewegung in Beziehung.
Was Dich erwartet
Jeden Abend um 17:30 eine Mail zwischen zwei und vier Minuten Lesezeit. Eine kleine Übung, die in einen Arbeitstag passt. Keine Aufgaben, die sich stapeln, kein Fortschritt, der gezählt wird, und keine Frage, ob Du mitgekommen bist. Wenn ein Tag ausfällt, fällt er aus.
Für wen das gedacht ist
Für Menschen, die viel wahrnehmen und viel für andere tragen und sich dabei manchmal selbst aus dem Bild nehmen. Für alle, die Nähe wollen, ohne sich weiter zu verlassen. Vorwissen braucht es keines.
Was es nicht ist
Kein Kurs, keine Therapie, keine Beratung und kein Weg zur schnellen Veränderung. Ein Bildungs- und Reflexionsangebot, das für sich steht: Wer danach nichts weiter tut, hat trotzdem etwas gehabt.
Und danach
„Dios Brief“ läuft weiter, alle paar Wochen einer; Du bekommst ihn von Anfang an, auch während der einundzwanzig Tage. Mit der Anmeldung bestellst Du ihn mit. Beides kannst Du jederzeit und unabhängig voneinander abbestellen.
Wenn Du lieber mit einer Frage beginnst als mit einer Mail: Die Selbstbefragung „Wo Du gerade stehst“ dauert sieben bis acht Minuten, kostet nichts und verlangt keine Adresse.